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Tag 1 - 6/04/13

Wir sind laut, wir sind orientierungslos, aber wir sind hier.

Es ist richtig die Berliner sind los.

Es ist alles irgendwie ähnlich und doch irgendwie total anders.

Nachdem die Gruppe tröpfchenweise am Flughafen Schönefeld (Willy Brandt hat ja niemand vor zu eröffnen) eingetrudelt sind oder so gut wie jeder es geschafft hat von der - doch auch schon in Berlin - britischen Easy Jet Lady zum richtigen Kofferabgabe zu geraten, denn was soll das mit dem Speedboarding überhaupt, und wir endlich unsere Geliebten daheim gebliebenen verabschiedet haben und bei der Sicherheitskontrolle unser halbes Handgepäck wieder entleeren durften und dann endlich durch den engen Gang am Schlauch zum endgültigen Gate zu gelangen hieß es zum ersten Mal durchatmen. (Und ja wir oder zumindest ich habe mich geühlt wie dieser Satz -ja ich habe es geschafft daraus ein Satz zu machen - auf einen wirkt)


Wären nicht die lieben Irren, die schon mit Speedboarding noch schneller ins Fligzeug wollen und sich am liebsten durch so ne Tür quetschen würden durch die man am Besten allein gehen sollte, hätte auch in unserer Wartezeit nicht so viel Spaß gehabt.

Als wir endlich unsere Plätze hatten und unsere seatbelts gefastet haben, was uns der nuschelnde Brite auf seine liebenwerte Art mitteilte, haben wir es doch zu dritt geschafft mit unserer hochintelligenten und anspruchsvollen Gesprächen, der Frau vor uns Kopfschmerzen zu bereiten.

Nach 2 Stunden Flug - gefühlten 4 - mit ein paar netten, für meine Sitznachbarinnen und mich sehr positiv erregenden Turbulenzen - wir lieben fliegen - sind wir dann endlich in Luton angekommen.

Dort wurden wir dann von einer französischen TWIN-Mitarbeiterin abgeholt mit der wir dann im Shuttelbus, fast ganauso lang wie wir geflogen sind, zur TWIN-Schule gefahren sind.

Dort wurden wir von einer Frau sehr herzlich empfangen. Wir waren gut drauf und die haben sich darüber sehr gefreut und dachte erstmal wir verstehen nicht was wir sagen. Das hat sich dann aber schnell gelegt und aus dem übereinander reden wurde ein miteinander reden.

Lydia und ich wurden dann recht schnell von unserer Gastmutter abgeholt. Sie ist super lieb und auch sehr energiegeladen. Sie arbeitet im Gefängnis und ist eine alleinerziehende Mutter von 2 Kindern (Junge 6, Mädchen 11). Sie haben ein Au Pair Mädchen aus Romänien, die sehr ordentlich ist. Wir wohnen in einem (tiefergelegten) Haus und haben ein Zimmer mit separatem Eingang und Bad.

Nachdem wir die Hausregeln gelernt haben und uns halbwegs eingerichtet haben haben wir uns mit zwei anderen aus unserer Gruppen getroffen. Erst haben wir am falschen Haus geklingelt aber wir wurden dann glücklicherweise von denen abgefangen. Da wir alle am verhungern waren (so nen bisschen Schokolade macht nicht wirklich satt) sind wir erstmal an'ne Tanke Sandwiches und Trinken holen gegangen.

Gesättigt und damit auch gestärkt haben wir uns eine mindestens halbstündigen Spaziergang aufgemacht und sind zur Shoppingstraße gelaufen, da unsere Bustickets erst ab Sonntag gelten.

Wo waren wir als erstes? Primark. (Natürlich nachdem erstmal der EURO in PFUND umgetauscht wurde)
Das britische Primark ist viel schöner als das in Berlin. Es ist größer, leerer und die Sachen sind schöner - riechen tut es aber genauso. Wir haben Stunden darin verbracht und uns sogar verloren, denn während wir bei den Schuhen festgehangen haben - die waren nicht von diesem Planeten - hat Lydia den ganzen Laden nach uns abgesucht um dann bei Starbucks zu landen. Das Gute ist wir haben uns wiedergefunden.

Nachdem wir uns von dem Schock erholt haben wurden SIM-Karten besorgt und gleich eingerichtet. Jetzt sind wir mobil in UK.

Mit dem Bus ging es dann wieder nach Hause - den Marsch wollte keiner mehr hinter sich bringen, vorallem nicht mit den Primarktüten - und wer saß im Bus hinter uns eine Kerl aus Schöneberg. Herrlich wie klein doch die Welt ist.

Zu Hause wurde dann erstmal die Familie auf den laufenden Stand gebracht und Serie geguckt. Ohne meine Dosis geht es nicht, ich geb es zu ich bin ein Serienjunkie. Aber ... ich bin nicht die Einzige.

Den Abend haben wir mit den anderen beiden mit Bier und Pringels ruhig ausklingen lassen und sind dann auch erschöpft ins Bett gefallen - erst nachdem wir an den Füchsen vorbei waren. Das ist hier echt krasser als in Reinickendorf.

Mal gucken was die Nacht und der nächste Tag bringt.

Bilder folgen noch

7.4.13 11:31

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